schindlersalmerón


Möbel für Individualisten

„Serielle Unikate“ steht für Einzigartigkeit und effiziente Produktion. Und genau das ist es, was die Produkte von Margarita Salmerón und Christoph Schindler ausdrücken.

Kennengelernt haben sich Margarita Salmerón, geboren in Spanien, und Christoph Schindler, geboren in Deutschland, im Architekturbüro MVRDV in Rotterdam. Nach ihrem Umzug in die Schweiz gründeten sie 2005 in Zürich ihr gemeinsames Büro und gehen seither privat und beruflich gemeinsame Wege. Sich selbst bezeichnen schindlersalmerón als pan-europäisch, denn sie lassen sich gerne von der Vielfalt innerhalb Europas inspirieren. Das kulturübergreifende ihrer Biografie beeinflusst auch ihre Denk- und Arbeitsweise. Die Leichtigkeit und das positive Denken der Holländer prägt sie bis heute; in der Schweiz reizt sie die Möglichkeit, traditionelles Handwerk, welches hier überlebt hat, mit aktuellen technischen Produktions-möglichkeiten zu verbinden.

Auch in ihrer Herangehensweise widerspiegelt sich das Spiel mit den Grenzen: Mit ihrer Gestaltungsfirma bewegen sich die beiden Architekten an der Schnittstelle zwischen Produktdesign und Architektur. Für die Konstruktion ihrer Objekte lassen sich die beiden Architekten gerne von den neuesten Fabrikationstechnologien inspirieren. Beim Experimentieren und Forschen stossen sie auf neue Gestaltungsmöglichkeiten und Querverbindungen, die sie inspirieren und beim Entwerfen miteinfliessen.

Beim Design schätzen sie den direkten Bezug zum Objekt, der 1:1 und zu jedem Zeitpunkt beeinflusst werden kann. Man merkt ihrer Arbeit an, dass sie ihre Produkte Schritt für Schritt vom Entwurf über die sinnvolle Konstruktion bis zur Fertigung begleiten und kontrollieren. Das Verständnis von Design als Kette verschiedener Prozesse und die Möglichkeit der ständigen Weiterentwicklung sind für schindlersalmerón von zentraler Bedeutung.

Die Kleiderleiste ist das erste Produkt von schindlersalmerón und zugleich auch ihr erstes “serielles Unikat”. Der Erfolg dieser Garderobe ab Laufmeter gab den Ausschlag, das Thema der Variabilität weiter zu verfolgen. Für schindlersalmerón bedeutet das, Objekte zu schaffen, die sich an die eigenen Wünsche anpassen lassen, aber trotzdem erschwinglich sind.

Möglich sind solche kundenindividuellen Variationen dank parametrischen Gestaltungsmethoden. Die Designer geben Funktionalität und Materialität vor und definieren das Formprinzip; die Parameter jedoch, welche das Objekt auf seinen Ort und seine Verwendung abstimmen, wie etwa Farbe oder Grösse, können individuell festgelegt werden. Die Idee des Co-Designs wird hier konkret umgesetzt.

Ein weiteres, sehr schönes Beispiel für die Arbeitsweise von schindlersalmerón ist der Flankenschnittstuhl. Hier ergänzen sich zeitgenössische Herstellungsmethoden und traditionelles Handwerk auf wunderbare Weise. Die charakteristischen, fein verwundenen Hinterbeine bilden die Produktionstechnik nach, denn ihre Form ist unmittelbar aus den Werkzeugbewegungen einer fünfachsigen CNC-Fräse abgeleitet. Dass man dies dem Stuhl nicht ansieht, liegt an der handwerklich sorgfältigen Fertigung. Die geschwungene Linie wirkt wie selbstverständlich und verleiht dem Stuhl seine Eleganz.

In dieser Weise schaffen schindlersalmerón alltägliche Gegenstände, die durch feine Details überzeugen und sich an die individuellen Bedürfnisse anpassen lassen und so zu eleganten Liebhaber-Objekten werden können.

Produkte von schindlersalmerón im möbel

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